Rote Linie
Die Informationssammlung muss Herrn M. nicht nur körperlich-pflegerisch erfassen, sondern seine nonverbalen Signale, Beziehungen, Therapieressourcen, Risiken und die instabile Personalsituation als zusammenhängendes Versorgungssystem sichtbar machen.
Hauptprobleme
- Infekt + Pneumonierisiko
- Dekubitus Grad 4
- PEG + Gewichtsverlust
- Immobilität/Kontrakturen
- Versorgungsrisiko durch Fluktuation
Ressourcen
- Mimik/Lautieren
- Hörgeschichten
- Reittherapie/Physio
- Mutter engagiert
- Lagerungsplan/Hilfsmittel
Fachanker
- ABEDL nach Krohwinkel
- Pneumonieprophylaxe
- Dekubitusmanagement
- Bilanzierung/PEG
- Basale Kommunikation
Erhebungsbedarf
- Vitalwerte/Atemzeichen
- Schmerzsignale
- Wundstatus
- Flüssigkeits-/Ernährungsmenge
- Delegation/Standards
Informationssammlung und Prüfungsstruktur
D3-Sankey: Fallhinweis → Risiko → Fachkonzept → Maßnahme → Evaluation
Diese Grafik zeigt die wichtigsten Pflegeketten der Informationssammlung. Flussstärke 1–3 entspricht falllogischer Dringlichkeit.
Cytoscape-Fallnetz: vollständige Vernetzung
Das Netz macht sichtbar, wie Person, Fallhinweise, Risiken, Konzepte, Maßnahmen und Evaluation miteinander verbunden sind.
D3-Radar: ABEDL-Schwerpunkte nach Priorität, Risiko und Ressource
Falllogische Einschätzung, keine standardisierte Diagnostik. Skala 0–3: 3 = zentral.
D3-Case-Tree: Fallkern → ABEDL → Hinweise → Bedarf
Der Baum ordnet die Informationssammlung hierarchisch. Auf Mobilgeräten horizontal scrollen.
D3-Themenverbindungen: Querverbindungen im Fall
Jede Linie hat einen Fallbeleg. Die Stärke zeigt die fachliche Bedeutung der Verbindung.
D3-Timeline: Verlauf und aktuelle Bruchstellen
Nur im Fall genannte Zeitpunkte werden verwendet.
D3-Fishbone: Warum ist das Pneumonierisiko jetzt zentral?
Das Ishikawa-Diagramm zeigt Ursachenfelder: Körper, Pflege, Ernährung, Mobilität, Kommunikation und Organisation.